Question: Sind Pandabären für den Menschen gefährlich?

Pandas können trotz ihres harmlosen Rufs durchaus gefährlich werden. ... Die Heimat der Pandas ist der bergige Südwesten Chinas. Die Zahl der in freier Wildbahn lebenden Tiere ist in den vergangenen zehn Jahren um fast 17 Prozent gewachsen, wie das chinesische Forstamt Anfang März berichtete.

Für was steht der Panda?

In seiner Heimat China dagegen gilt der Panda als National- und Glückssymbol. Erscheint einem der schwarz-weiße Bär im Traum, gilt das als gutes Omen und bedeutet, dass einem bald etwas Positives passieren wird.

Die 1864 noch in der Wildnis lebenden Pandas verteilen sich auf sechs Bergregionen im Südwesten Chinas. Mittlerweile ist man aber sicher, dass er zur Familie der Ursidae Großbären zu zählen ist.

Sind Pandabären für den Menschen gefährlich?

Pandabären sind Säugetiere und gehören der Ordnung der Carnivora Raubtiere an — und das, obwohl sie sich fast ausschließlich pflanzlich ernähren. Typisch am Großen Panda ist seine schwarz-weiße Fellzeichnung. Ohren, Augenflecken, Schnauze, Hinterbeine, Vorderbeine und Schultern sind schwarz, der Rest weiß. Eine Sind Pandabären für den Menschen gefährlich?

des Großen Pandas — und auch des Sind Pandabären für den Menschen gefährlich? oder Roten Pandas Ailurus fulgens — ist der sogenannte Pseudo-Daumen. Dieser verlängerte Handwurzelknochen an den Vorderpfoten hilft ihnen ihre Nahrung, die Bambusstengel, leichter zu halten.

Ein ausgewachsenes Tier ist 120 bis 180 Zentimeter groß. Die Männchen wiegen mit 85 bis 125 Kilogramm circa 10 bis 20 Prozent mehr als die Weibchen mit 70 bis 100 Kilogramm.

In der Wildnis werden Große Pandas bis zu 20 Jahre, in Gefangenschaft sogar mehr als 30 Jahre alt. Der älteste bekannte Große Panda verstarb mit 36 Jahren. Ausgewachsene Pandabären sind Einzelgänger, kommunizieren aber intensiv mittels Duftmarken an exponierten Plätzen wie Baumstümpfen oder Baumstämmen.

Ihre so markierten Reviere sind 1 bis 60, im Durchschnitt zwischen 5 und 15 Quadratkilometer groß. Dabei halten sie sich etwa die Hälfte der Zeit in einer kleineren, nur etwa 30 Hektar großen Kernzone ihres Reviers auf. Diese Kernzonen überlappen sich nicht zwischen Weibchen. Das Revier eines Pandamännchens schließt aber meist die Kernzonen mehrerer Weibchen mit ein.

Wie bei anderen Bärenarten auch bekommt ein Weibchen dann alle zwei bis drei Jahre Junge. Wie man heute weiß, war die weit verbreitete Vorstellung, Pandas wären nicht sehr reproduktionsfreudig, auf anfängliche unsachgemäße Haltung und Zucht in Menschenhand zurück zu führen. Obwohl die Pandabärin nur einmal im Jahr zwischen März und Mai für zwei bis drei Tage empfängnisbereit ist, unterscheidet sich der Fortpflanzungserfolg nicht im Vergleich zu anderen Großbärenarten.

Eine Pandabärin kann in ihrem Leben sechs oder mehr Junge groß ziehen. Im August oder September werden die Jungen nach drei bis fünfeinhalb Monaten Tragzeit hamstergroß und völlig hilflos geboren. Die große Variabilität in der Tragzeit erklärt sich dabei aus unterschiedlich langen Verzögerungen zwischen Befruchtung und Einnistung des Embryos. In der Fachsprache wird dies als embryonale Diapause bezeichnet. Zum Zeitpunkt der Geburt haben die Jungen nur ein Sind Pandabären für den Menschen gefährlich?

von 80 bis 200 Gramm, gut ein Tausendstel des Gewichts ihrer Mütter. Damit sind sie sogar noch drei bis vier Mal kleiner als die Jungen anderer Bärenarten. Zu Beginn haben die Pandababies noch keinerlei Ähnlichkeit mit dem typischen Aussehen der erwachsenen Tiere, sondern sind rosa und fast nackt. Die schwarz-weiße Zeichnung entwickelt sich erst innerhalb der ersten drei Lebenswochen. Die Pandabärin gebärt ein oder zwei Jungtiere in einem hohlen Baum oder einer Höhle. In freier Wildbahn überlebt allerdings, wenn es gesund ist, immer nur das Erstgeborene.

Warum Pandas trotzdem in ungefähr der Hälfte der Fälle Zwillinge zur Welt bringen, konnten Wissenschaftler noch nicht klären. Das überlebende Junge bleibt bis zum Alter von anderthalb bis drei Jahren bei seiner Mutter. Das Verbreitungsgebiet des Großen Pandas erstreckte sich früher von Peking im Norden bis Ost-China und nach Süden bis ins heutige Myanmar und. Heute finden wir die letzten Tiere in einem halben Dutzend voneinander isolierter Bergregionen im Südwesten Chinas in den Provinzen Sichuan, Shaanxi und Gansu.

Durch den Menschen verdrängt, findet der Große Panda nur noch in abgelegenen Höhen passenden Lebensraum. Große Pandas bevorzugen lichte Laub- und Nadelwälder mit Bambus als Unterwuchs, meist in einer Höhe von 1. Ihr verbliebener Lebensraum ist zwar meist steil und zerklüftet — nur hier wurde noch nicht gesiedelt und betrieben — aber Pandas ziehen darin sanftere, möglichst feuchte Hanglagen vor.

Heutige Große Pandas ernähren sich fast ausschließlich von Bambus zu 99 Prozentnur gelegentlich stehen Blätter, Zweige und Wurzeln anderer Pflanzen oder Nagetiere und kleine Huftiere, selbst gejagt oder als Aas, auf dem Speiseplan. Pandas nutzen dabei über 60 verschiedene Bambusarten, wovon 35 ihre Hauptnahrungsquelle sind. Die Bären wechseln je nach Jahreszeit zwischen verschiedenen Bambusarten in unterschiedlichen Höhenlagen.

Dabei wählen sie besonders Sind Pandabären für den Menschen gefährlich? Arten, die viel Eiweiß und wenig Ballaststoffe enthalten und damit leichter verdaulich sind.

Außerdem fressen Pandas je nach Jahreszeit entweder eher junge Blätter und Sprossen oder eher Stiele und Zweige. Als Raubtiere haben Große Pandas keinen speziell an pflanzliche Nahrung angepassten Verdauungstrakt. Wissenschaftler haben zwar 2011 herausgefunden, dass auch Pandas spezielle Bakterien im Darm haben, die ihnen bei der Verdauung der Bambusfasern helfen, trotzdem können Pandas anders als Wiederkäuer wie Kühe und Schafe die aufgenommene Zellulose nicht in Zucker umwandeln und scheiden den größten Teil der Nährstoffe des Bambus daher unverdaut wieder aus.

Sind Pandabären für den Menschen gefährlich? Pandabären für den Menschen gefährlich? Nachteil gleichen die Pandas durch den Konsum großer Mengen an Sind Pandabären für den Menschen gefährlich?

aus. Sie fressen 9 bis 18 Kilogramm Bambus täglich und nutzen circa 12 Stunden des Tages für die Futtersuche und Nahrungsaufnahme. Pandabären verbringen ihren Tag daher hauptsächlich mit Fressen und Schlafen, jeweils etwa zu gleichen Teilen. Sie sind dabei sowohl tagsüber als auch nachts aktiv. Die Nahrungsaufnahme erfolgt meist im Sitzen, wobei die Pandas mit einer Hand einen Bambusstengel halten, mit dem Maul Stücke regelmäßiger Länge davon abbeißen und diese fast unzerkaut verschlucken.

Weil ihre Hauptnahrung Bambus das ganze Jahr über zur Verfügung steht, müssen Pandas anders als Braun- und Schwarzbären keine Winterruhe halten.

Allerdings suchen sie bei Schnee und Kälte mitunter Schutz in hohlen Bäumen, Felsspalten und Höhlen oder wandern in tiefer gelegene Täler. Ungefähr alle zehn Jahre werden die Großen Pandas in einer umfassenden Zählung von der chinesischen Forstbehörde erfasst. Der letzten großen Panda-Zählung im Jahr 2014 zufolge gibt es mindestens 1.

Das sind knapp 17 Prozent mehr Pandas als bei der letzten Zählung im Jahr 2004, als die Populationsgröße auf ca.

Großer Panda

Bei der allerersten Bestandsaufnahme in den Jahren 1974-1977 wurde die Pandapopulation noch auf rund 2. Doch zehn Jahre später wurden bei der zweiten Studie 1985-1988 lediglich 1. Die ersten Studien sind zwar aufgrund verändertem Aufwand und Methoden nicht komplett miteinander vergleichbar, erlauben aber dennoch Rückschlüsse auf die Bestandsentwicklungen.

Für die Pandazählungen rücken zahlreiche Helfer aus. Bei der letzten Untersuchung waren es mehr als 2.

Sind Pandabären für den Menschen gefährlich?

Sie halten im Pandalebensraum nach Spuren der schwarz-weißen Bären Ausschau, vor allem nach ihrem Dung.

Darin suchen die Helfer nach Stücken unverdauten Bambus. Jeder Panda hinterlässt individuelle Fraßspuren vergleichbar mit einem Fingerabdruck. Damit ist er allerdings nach wie vor bedroht. Großer Panda, Jungtier klettert auf einen Baum © naturepl. Von der chinesischen Regierung, die dem Panda die höchstmögliche Schutzpriorität einräumt, wurden zwar seit 1963 insgesamt 67 spezielle Pandaschutzgebiete geschaffen, aber zum Zeitpunkt der Zählung 2014 lebten trotzdem nur etwa 67 Prozent der Großen Pandas in geschützten Gebieten.

Zählt man die Fläche der Reviere aller Pandas zusammen, beträgt der Lebensraum der schwarz-weißen Bären insgesamt 2. Das sind knapp 12 Prozent mehr im Vergleich zu 2003. Durch diese künstlichen Trennungen wird der Austausch zwischen den Populationen und damit auch von Erbgut erschwert.

Es droht Inzucht, wodurch die Anfälligkeit für bestimmte Krankheiten steigt. Auch für Jungtiere, die selbstständig werden und ihre Mütter verlassen, werden die Wanderungen in ein eigenes Revier immer gefährlicher.

Auf ihrer Suche nach einem geeigneten Gebiet müssen sie Straßen überqueren oder verirren sich in menschliche Siedlungen. Sind Pandabären für den Menschen gefährlich? wird es für die Großen Pandas auf ihren Waldinseln auch dann, wenn ihre Nahrungsgrundlage, der Bambus, blüht und anschließend ganz natürlich abstirbt.

Dies geschieht je nach Bambusart alle fünfzehn bis 120 Jahre und betrifft alle Pflanzen der Art synchron. Erst viele Monate später treiben sie wieder langsam aus. Wachsen in einem Gebiet wenige oder keine anderen Bambusarten und können die Pandas nicht mehr in andere Gebiete mit Bambus abwandern, droht den Bären der Hungertod.

Obwohl die Pandazahlen insgesamt zunehmen, ist ihr Bestand daher in manchen Regionen rückläufig. Dies betrifft vor allem die kleinsten und am stärksten zerstörten Lebensräume. Rund 220 der Großen Pandas könnten aus solchen Gebieten komplett verschwinden. Auch die stellt für die Pandas immer noch eine Gefahr dar.

Prof. Dr. med. Dr. phil. Manfred Spitzer

Zwar werden die Bären aufgrund hoher Strafen kaum noch direkt gejagt, aber sie verletzen sich oder verenden noch immer in Schlingfallen für andere Tiere wie Hirsche und Nager. Neuere Studien deuten zudem darauf hin, dass der Klimawandel die Pandabestände beeinträchtigen könnte.

Sind Pandabären für den Menschen gefährlich?

So prognostizieren Wissenschaftler für die nächsten 80 Jahre einen Rückgang der Bambuswälder um mehr als 35 Prozent. Zum einen könnte sich der Bambus als nicht ausreichend anpassungsfähig herausstellen. Zum anderen könnten durch die günstigeren klimatischen Verhältnisse neue Gebiete für die Land- und Viehwirtschaft erschlossen werden, wodurch die Pandas weiter zurück gedrängt würden. Inzwischen werden Pandas mit großem Erfolg in Aufzuchtstationen nachgezüchtet. Für die Wiederauswilderung dieser Tiere fehlen allerdings bisher Gebiete, die als Pandahabitat gut geeignet sind, gleichzeitig aber bisher wenige Pandas beherbergen.

Durch Auswilderungen in bereits besetzten Gebieten könnten sonst die Sozialstruktur und durch Krankheitsübertragungen auch die Gesundheit bestehender Pandapopulationen in Gefahr gebracht werden. Sie setzen sich dafür ein, dass weitere Pandareservate ausgewiesen und bestehende durch neue Waldkorridore verbunden werden. Mit der Ausweisung eines Reservats auf dem Papier ist es aber nicht getan. Für einen wirksamen Schutz müssen ortskundige Wildhüter mit guter Ausrüstung eingesetzt werden, die die Bestände der Großen Pandas und anderer Tier- und Pflanzenarten kontinuierlich überwachen und unerlaubtes Eindringen in Schutzgebiete verhindern.

In den Panda-Schutzgebieten der Minshan-Region sind über 300 Ranger im Einsatz. In jedem Quartal durchstreifen sie über 1. Die erhobenen Daten werden in Datenbanken gesammelt und wissenschaftlich ausgewertet. Durch ihren Einsatz auf politischer Ebene, die fachliche Unterstützung der wissenschaftlichen Arbeit, regelmäßige Weiterbildung der Projektmitarbeiter und durch finanzielle Förderung ist das Management der Panda-Reservate heute einheitlicher und effektiver gestaltet.

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