Question: Warum ist Ekel wichtig?

Contents

Hygiene ist entscheidend, um die Verbreitung von Krankheitserregern zu vermeiden und Infektionsrisiken zu senken. Erreger wie Viren, Bakterien oder Pilze werden über verschiedene Wege übertragen: etwa beim Husten und Niesen, über Hände, Gegenstände, Körpersekrete und Lebensmittel.

Ältere pflegebedürftige Menschen können solche Erreger nicht so gut abwehren wie junge, gesunde Menschen. Daher sind sie anfällig für Infektionen, etwa der Atemwege, der Harnwege oder von Wunden.

Gleichzeitig besteht bei Pflegenden das Risiko, sich selbst anzustecken sowie auch die Gefahr, Krankheitserreger an andere weiterzugeben. Konsequente Hygiene ist eine wirksame Maßnahme um sowie die.

Warum ist Ekel wichtig?

Die Übertragung von Krankheiten geht immer von einer sogenannten Erregerquelle aus. Damit ist der Ort gemeint, an dem sich die Erreger befinden, bevor sie auf eine andere Person übertragen werden. Erregerquellen sind — je nach Art der Krankheitserreger — zum Beispiel die Schleimhäute, die Luft, Essen und Getränke, oder Gegenstände. Die Übertragung der Erreger, zum Beispiel von Person zu Person, wird auch als Infektionskette bezeichnet. Bakterien und Viren können beispielsweise durch kleinste Speicheltröpfchen in der Luft, am häufigsten durch Berührung wie Händeschütteln direkt oder das Anfassen von Gegenständen indirekt übertragen werden.

Warum ist Ekel wichtig? Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung erhöht sich mit der Nähe und Dauer des Kontakts mit einer infizierten Person. Trotz Kontakt mit Krankheitserregern steckt man sich jedoch nicht automatisch an: Dies hängt mit dem körpereigenen Immunsystem und Vorerkrankungen zusammen.

Evolution: Warum wir uns ekeln

Auch Warum ist Ekel wichtig? können die Infektionsgefahr beeinflussen — Warum ist Ekel wichtig? die Möglichkeit, sich die Hände zu reinigen oder die Belüftung im Raum.

Und auch die Übertragungsfähigkeit spielt eine große Rolle: Einige Erreger sind bereits hochansteckend, wenn man ihnen nur für kurze Zeit ausgesetzt ist. Andere werden zum Beispiel erst durch engen und langen Körperkontakt übertragen. Im Alter ist das Immunsystem schwächer und erholt sich langsamer als in jüngeren Jahren.

Ältere pflegebedürftige Menschen können Erreger nicht mehr so gut abwehren. Zudem bestehen bei älteren pflegebedürftigen Menschen oftmals chronische Leiden wie Diabetes mellitus und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Sie haben deshalb ein höheres Risiko, an Infektionen zu erkranken, als jüngere Menschen. Zudem können bestimmte Medikamente die Abwehrkräfte des Körpers schwächen, zum Beispiel sogenannte Immunsuppressiva wie Kortison.

Gleiches gilt für Schlafmangel, Mangelernährung und Flüssigkeitsmangel. Studien zeigen, dass sich ältere Menschen häufiger mit bestimmten Infektionskrankheiten anstecken als jüngere. Dazu gehören Harnwegsinfekte, Lungenentzündungen, Gürtelrosen, bakterielle Gehirnhautentzündungen oder Hautinfektionen. Das Risiko, an einem solchen Infekt zu sterben, ist im Alter um ein Dreifaches erhöht.

Das Risiko einer Ansteckung wird auch durch die Wohnsituation beziehungsweise die Kontaktpersonen in der Wohnumgebung beeinflusst. Gerade bei der professionellen Pflege kann es aufgrund der Kontaktnähe, -häufigkeit und -dauer leicht zur Übertragung von Krankheitserregern kommen. In Pflegeheimen können sich Bewohnerinnen und Bewohner untereinander anstecken. Bei älteren pflegebedürftigen Menschen ist zu beachten, dass Infektionen mitunter untypische Symptome zeigen.

Wenn sie dadurch spät erkannt werden, kann das die Behandlung verzögern und negative Auswirkungen auf den Krankheitsverlauf haben. Multiresistente Erreger und Krankenhaus-Infektionen Ein geschwächtes Immunsystem, bestimmte Erkrankungen oder das Vorliegen mehrerer Erkrankungen gleichzeitig auch Multimorbidität genannt sind Risikofaktoren für eine Infektion mit einem multiresistenten Erreger. Multiresistent bedeutet, dass der Erreger unempfindlich gegen viele gängige Medikamente Warum ist Ekel wichtig?

Antibiotika ist. In dem Fall kann zum Teil auf Reserve-Antibiotika zurückgegriffen werden. Je häufiger solche jedoch eingesetzt werden, umso größer ist die Gefahr, dass Erreger auch gegen diese Mittel resistent werden. Für gesunde Menschen sind multiresistente Erreger in der Regel ungefährlich.

Sie können diese Keime aber an andere Menschen weitergeben. Entstehen Infektionen im Krankenhaus oder in Pflegeeinrichtungen, spricht man von nosokomialen Infektionen.

In Deutschland infizieren sich jährlich 400. Die häufigsten nosokomialen Infektionen sind Lungenentzündungen, Harnwegs- und Wundinfektionen. Sie machen 80 Prozent der Infektionen aus, die im Krankenhaus oder in der Pflegeeinrichtung erworben wurden. Auch in der häuslichen Pflege besteht die Gefahr, mit Krankheitserregern in Kontakt zu kommen.

Durch ihre Arbeit haben Pflegende engen Kontakt mit Menschen. Dabei können sie auch vermehrt mit Krankheitserregern in Berührung kommen und sich selbst anstecken.

Warum ist Ekel wichtig?

Bei professionell Pflegenden, die mehrere Personen versorgen, besteht neben der Möglichkeit der eigenen Ansteckung zudem das Risiko, Erreger von einer Person zur anderen zu übertragen. Das kann die Gesundheit für die zu pflegenden Personen erheblich gefährden. Aber auch die eigene Ansteckung mit Krankheitserregern ist bei professionell Pflegenden nicht selten. Das zeigt, dass Hygiene- und weitere Arbeitsschutzmaßnahmen für Pflegende unabdingbar sind. Wie viele pflegende Angehörige sich bei ihrem pflegebedürftigen Familienmitglied mit Krankheitserregern anstecken, lässt sich nur schwer ermitteln und ist derzeit nicht bekannt.

Wie häufig kommt es zu Infektionserkrankungen? Influence of Aging and Environment on Presentation of Infection in Older Adults. Infectious disease clinics of North America, 31 4593-608.

Warum ist Ekel wichtig?

Prevention and control of infections in the home. Infection control issues in older adults. Clinics in geriatric medicine, 23 3499—vi. Multiresistente Erreger — Infektionsmanagement 2015. Epidemiology and Unique Aspects of Aging and Infectious Diseases.

Clinical Infectious Diseases, 30 6931—933.

Reach out

Find us at the office

Fleites- Davidow street no. 24, 90132 Windhoek, Namibia

Give us a ring

Kaiya Fazal
+33 795 565 336
Mon - Fri, 8:00-18:00

Tell us about you