Question: Was passiert ohne Gallenblase?

Ohne die Gallenblase fehlt zwar der Speicher, aber überall, wo Gallenflüssigkeit vorhanden ist, können weiterhin Gallensteine entstehen. Stockt die Galle, können sich Kristalle bilden und zu Gallensteinen entwickeln, die sich im Gallengang festsetzen und Schmerzen verursachen.

Kann die Gallenblase wieder nachwachsen?

Manchmal werden im Gallengang vorhandene Steine bei dem Eingriff nicht gefunden. Sie können sich aber auch nach der Operation im Gallengang neu bilden, da die Gallenflüssigkeit in der Leber ständig nachgebildet wird.

Kann sich die Gallenblase neu bilden?

Auch wenn die Gallenblase entfernt ist, können Gallensteine im Gallengang zu Beschwerden führen. Manchmal werden im Gallengang vorhandene Steine bei dem Eingriff nicht gefunden. Sie können sich aber auch nach der Operation im Gallengang neu bilden, da die Gallenflüssigkeit in der Leber ständig nachgebildet wird.

Verfärben sich Augen und Haut plötzlich gelb? Dann können Gallensteine die Ursache sein. Warum diese heute einfacher und sicherer ist als früher, erfahren Sie Was passiert ohne Gallenblase?.

Nach dem Festessen am Weihnachtstag spürte Birgit C. Sie schob das damals noch auf das reichliche Essen während der Festtage. Doch in den folgenden Wochen wurden die Schmerzen immer stärker. Sie wanderten sogar in den Rücken. Schließlich ging die 45-Jährige zu ihrer Ärztin. Deren Diagnose fiel überraschend aus: Steine hatten nicht nur die Gallenblase der Hausfrau gereizt, sondern auch zu einer Kolik geführt. Frauen leiden doppelt so häufig unter wie Männer.

Früher wurde das dünnwandige, birnenförmige Schleimhautsäckchen, die Gallenblase, fast immer entfernt, wenn sich Steine gebildet hatten. Heute gehen die Spezialisten behutsamer vor, denn in 80 Prozent der Fälle können die Patienten beschwerdefrei mit den Gallensteinen leben.

Auch Spätfolgen sind nicht zu erwarten. Der Patient verbringt bei diesem Routineeingriff nur zwei bis vier Tage in der Klinik. Nach maximal sechs Wochen ist er wieder körperlich fit. Vorübergehend kann es allerdings Probleme mit der Verdauung geben. Dabei werden nur sehr kleine Schnitte gemacht. Die Wunden heilen schneller und die Patienten können rascher wieder aktiv sein.

Zudem sieht das Ergebnis kosmetisch besser aus. In der Regel kann eine Gallenblase problemlos per Bauchspiegelung entfernt werden, solange nur etwa die Hälfte der Blase mit Steinen gefüllt ist.

Was passiert ohne Gallenblase?

Ist die Gallenblase jedoch vollständig mit Steinen angefüllt, kann deren Bergung schwierig werden. Dann sind unter Umständen größere Bauchschnitte notwendig. Grundsätzlich sollten aus heutiger Sicht nur Gallensteine operiert werden, die Beschwerden verursachen. Dabei muss allerdings immer das individuelle Risiko einer Operation mit bedacht werden.

Was passiert ohne Gallenblase? ist zum Beispiel bei älteren Patienten höher. Da sie starke Schmerzen hatte, hat sich auch Birgit C. Schließlich ist die Gallenblase kein lebenswichtiges Organ. Beschwerden hatte sie nach dem Eingriff nicht mehr. Eine spezielle Diät ist nach dem Entfernen der Gallenblase nicht erforderlich.

Gallenblase entfernen

Sie ist etwa sechs bis zehn Zentimeter lang. In ihr wird ein Sekret der Leber, die sogenannte Galle, aufbewahrt und eingedickt. Zu den wichtigsten Bestandteilen der Gallenflüssigkeit zählen die Gallensäuren: Sie machen die Fette im Speisebrei verdaubar.

Außerdem scheidet der Körper über die Gallenblase giftige Stoffe aus. Ist in der Gallenflüssigkeit zu viel Cholesterin enthalten, können sich Gallensteine bilden. Im Einzelfall führen sie zu heftigen Beschwerden und äußerst schmerzhaften Koliken. Fast alle Erkrankungen der Gallenblase haben diese Steine als Ursache.

Was passiert ohne Gallenblase?

Sie können zum Beispiel die Wand der Gallenblase reizen und zu Entzündungen führen. Koliken entstehen, wenn die Steine den Gallenblasengang verstopfen. Das kann auch zu einer Gelbfärbung von Haut und Augen führen. Lassen Sie zur Vorbeugung Was passiert ohne Gallenblase? Gallensteinen regelmäßig vom Arzt Ihre Blutfettwerte überprüfen, vor allem das Cholesterin. Ist es zu hoch, hilft eine Ernährungsumstellung. Besonders häufig sind Gallensteine bei. Für sie ist das Risiko dreimal so hoch wie für Nicht-Diabetiker.

Lassen Sie deshalb Ihren Blutzucker optimal einstellen. Gallensteine bestehen meist aus Cholesterin, das so stark konzentriert ist, dass es Kristalle bildet.

Leben ohne Gallenblase: Worauf Sie jetzt achten sollten

Ein direkter Zusammenhang zwischen dem Fett in unserer Nahrung und dem in der Gallenflüssigkeit besteht zwar nicht. Mediziner raten aber trotzdem, Cholesterin zu sparen. Frauen sollten deshalb im Durchschnitt nicht mehr als 2 000 Kilokalorien pro Tag zu sich nehmen. Aber auch eine radikale Diät kann das Entstehen von Gallensteinen fördern. Denn beim Fasten wird die Galle unterfordert, die Flüssigkeit staut sich auf.

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