Question: Warum hat man Kurven?

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Warum hat man Kurven?

Als er sich zum ersten Mal an die Verwirklichung seiner großen Idee gemacht hat, da war ihm, als müsse er sich gleich übergeben. Denn zu Stefan Bogners Idee gehört zwingend ein Hubschrauberflug. Und der muss genauso zwingend bei offener Tür absolviert werden, Bogner muss dabei die Beine nach draußen bringen, sie auf den Kufen abstützen und sich ein Stück nach vorn beugen.

Anders kann man einfach keine Passstraßen von oben fotografieren. Bogner hat aus seiner Idee 2011 ein viel beachtetes, wenn auch wenig verkauftes Magazin gemacht.

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Das ist viel Geld, dafür wird die herrliche Fotostrecke nicht von Anzeigen unterbrochen. Eine Doppelseite Werbung ganz vorn, noch einmal drei Seiten hinten, fertig. Es ist zwar eine Autozeitschrift im weitesten Sinne — aber mit dem Unterschied, dass keine Autos darin vorkommen.

Teil des Konzeptes ist es, die herrlichsten Pässe und Kurven zu zeigen, doch es der Fantasie des Lesers zu überlassen, wie sich ein Auto auf diesen Bildern machen würde. Wie es sich wohl fahren würde. Eine Woche verbringt Stefan Bogner stets in seinem Zielgebiet, er sitzt nicht nur übrigens mit einem Gurt gesichert im Hubschrauber, sondern fährt auch alle beschriebenen Strecken selbst ab, entweder mit seinem alten oder Warum hat man Kurven?

neuen Porsche 911. Immer gibt es fünf herausfordernde Tagesetappen zum Warum hat man Kurven?. Bogner steigt oft aus, um Fotos zu machen, und am Abend — telefoniert er mit einem geheimnisvollen Autor, der unter dem Pseudonym Ben Winter schreibt.

Dieses Mal, in den Pyrenäen, probiert Adam ein edles Fanini-Rennrad aus, das auseinandergenommen auch in den Warum hat man Kurven? passt. Das Fahrrad ist — im Gegensatz zum Auto — auf einigen wenigen Bildern auch zu sehen, denn in den Pyrenäen liegt der Col du Tourmalet, ein Klassiker der Tour de France.

Jedes Jahr der erste Hochpass und mit 2115 Metern der höchste im französischen Teil des Gebirges. Wer die Bilder des Passes sieht, ahnt etwas von der Einsamkeit des Radrennfahrers, auch wenn der im Hauptfeld unterwegs sein sollte. Vor allem die aus dem Helikopter aufgenommenen Fotos zeigen die quadratkilometergroße Verzweiflung, die den Menschen anfallen kann, wenn er sich mit dieser Herausforderung auseinandersetzt. Auf einer Höhe von 600 Metern fängt Bogner an zu fotografieren, dann lässt er den Piloten immer weiter sinken.

Bogner hat zwei Kameras dabei, beide mit Objektiven von Zeiss ausgestattet, Warum hat man Kurven? viel Schärfe in die Aufnahmen bringen. Scharf stellen von Hand, während man sich aus einem fliegenden Hubschrauber lehnt, erhöht den Schwierigkeitsgrad; doch diese langsame Art der Fotografie passt zu dem, was sie abbildet. Machen wir uns nichts vor: Soulful driving ist eine Illusion, wenn auch eine schöne.

Warum hat man Kurven?

Und ohne Tricks gelingt es Stefan Bogner auch nicht immer, den schönen Schein heraufzubeschwören. Weil der Fotograf seine Bilder nicht retuschieren will, muss er vor dem Druck auf den Auslöser manchmal länger warten, bis kein Auto zu sehen ist. Bei der aktuellen Produktion war das leichter als zuvor in der Schweiz, Norditalien oder den französischen Alpen.

Warum hat man Kurven?

Aus den Bildern entfernt habe ich bislang nur den Postbus, der in den Dolomiten fährt. Bogner hat eine Technik der Bildbearbeitung entwickelt, die die Szenerie in ein eigentümlich gleißendes, aber nicht blendendes Licht taucht und die Farben zugleich betont und entsättigt.

Und jetzt finden sie es blöd, dass es jemanden gibt, der es gemacht hat. Er macht das nicht einmal im Hauptberuf, sondern führt mit zwei Partnern ein Designbüro, mit dem er vom Internetauftritt über Layout bis zu Produktdesign viele Gestaltungsleistungen anbietet.

Dass Warum hat man Kurven? geschäftstüchtig ist wie sein berühmter Onkel, der Modedesigner und Filmemacher Willy Bogner, erkennt man auch an dem großen Foto auf dieser Seite. Die Hälfte der Auflage aber hat 36 zusätzliche Seiten und wird gegen fünf Euro Aufpreis in Porsche-Shops verkauft. Trotzdem ist das geschickt eingefädelt, und diese Art der Risikoteilung erklärt vielleicht auch, wie man mit nur 10.

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