Question: Was ist unkonventionelles Fracking?

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Seit den 1960er Jahren wird Erdgas in Deutschland vor allem auf diesem Wege gewonnen. Am häufigsten wird dies in Niedersachsen praktiziert. Im Jahr 2012 wurden in Deutschland 11,7 Milliarden Kubikmeter Erdgas gefördert, was etwa 13 Prozent des deutschen Gesamtverbrauchs ausmacht. Der Begriff des Was ist unkonventionelles Fracking? leitet sich vom englischen Wort to fracture zu Deutsch aufbrechen oder Riss ab.

Das konventionelle Fracking erfolgt in Sandstein in größerer Tiefe und damit unterhalb der Grundwasservorkommen. Hierbei wird Frackflüssigkeit in wesentlich geringeren Mengen als beim unkonventionellen Fracking eingebracht. Beides ist in der Regel in geringerer Tiefe und somit näher am Grundwasser zu finden.

Konventionelles Fracking wird im Rahmen der Erdgasförderung in Deutschland angewandt, um Restvorkommen zu fördern oder festeres Gestein aufzubrechen. Am häufigsten wird Erdgas in Niedersachsen seit mehr als 50 Jahren gefördert und seither konnten umfangreiche Erfahrungen mit Was ist unkonventionelles Fracking?

Technologie gewonnen werden. Unkonventionelles Fracking wird in Deutschland nicht angewendet, weshalb hier auch keine Erfahrungen damit bestehen. Warum ist es notwendig Fracking in Deutschland gesetzlich zu regeln? Nach der bisherigen Rechtslage sind Was ist unkonventionelles Fracking? Deutschland beide Formen des Frackings erlaubt. Es wurde auch nicht zwischen konventionellem und unkonventionellem Fracking unterschieden. Unkonventionelles Fracking Schiefer- Ton- Mergel- und Kohleflözgas ist derzeit wegen der Risiken für die menschliche Gesundheit, für unser Trinkwasser und unsere Natur nicht zu verantworten.

Die Unternehmen, die bereits in Deutschland Erdgas fördern und dabei konventionelles Fracking einsetzen, haben seit fünf Jahren nicht mehr gefrackt, da sie die gesetzliche Regelungen abwarten wollten. Ebenso gibt es Unternehmen, die Anträge auf unkonventionelles Fracking beziehungsweise auf Erprobungsbohrungen aus eben diesem Grund zurückgehalten haben.

Da die bisherigen Moratorien also befristete Verbote nicht rechtssicher sind. Und das konventionelle Fracking könnte weiter wie bisher, das heißt ohne strengere Regeln, eingesetzt werden. Da für uns der Schutz von Mensch, Trinkwasser und Natur absolute Priorität hat, wird unkonventionelles Fracking auf unbestimmte Zeit verboten und sämtliche Umweltstandards des seit Was ist unkonventionelles Fracking?

Was ist unkonventionelles Fracking?

1960er-Jahren betriebenen konventionellen Frackings werden massiv verschärft. Welche Regeln soll es für die herkömmliche Erdgasförderung inklusive konventionellem Fracking geben? Die Schutzgebiete, in denen kein Fracking stattfinden darf, werden ausgeweitet. In Naturschutzgebieten und Nationalparks ist die Errichtung von Anlagen für Fracking-Vorhaben Was ist unkonventionelles Fracking?, um den Schutz dieser besonders empfindlichen Gebiete sicherzustellen. Dazu gehört zwingend Was ist unkonventionelles Fracking?

Beteiligung der Öffentlichkeit. Entsprechendes gilt auch für Bohrungen zur Aufsuchung und Gewinnung von Geothermie, wenn wassergefährdende Stoffe eingesetzt werden oder das Vorhaben in einer Erdbebenzone liegt.

Das heißt, dass der Unternehmer den Stand der Technik einzuhalten hat, die Integrität des Bohrlochs das heißt Einzementierung und Verrohrung müssen intakt sein sicherstellen und überwachen muss, in Erdbebenzonen 1 bis 3 ein seismologisches Basisgutachten erstellen muss sowie die Methanfreisetzung überwachen muss.

Künftig gilt die Beweislastumkehr bei Bergschäden, die auf Frack-Vorgänge oder andere Tiefbohrungen zurückzuführen sein könnten. Das heißt nicht mehr die Bürgerinnen und Bürger müssen diesen Zusammenhang beweisen, sondern die Unternehmen müssen nachweisen, dass z. Der Bundestag fordert die Bundesländer auf, soweit noch nicht vorhanden, kostenfreie und transparente Schlichtungsstellen für die außergerichtliche Beilegung von Streitigkeiten betreffend Schadensersatzforderungen für durch bergbauliche oder bergbauverwandte Tätigkeiten entstandene Schäden einzurichten.

Bei der Entsorgung von Lagerstättenwasser muss der Stand der Technik eingehalten werden.

Fracking: Umweltsünde oder Energiewunder?

Der Unternehmer hat nicht unter Tage eingebrachtes Lagerstättenwasser als Abfall zu entsorgen oder als Abwasser zu beseitigen.

Im Fall des untertägigen Einbringens hat die zuständige Behörde unter Beachtung des Standes der Technik festzulegen, ob aufgrund der Was ist unkonventionelles Fracking? des Lagerstättenwassers und der Beschaffenheit der Gesteinsformation, in die das Lagerstättenwasser eingebracht werden soll, vor dem Einbringen unter Tage eine Aufbereitung des Lagerstättenwassers erforderlich ist und welche Maßnahmen der Unternehmer hierzu vorzunehmen hat.

Beim Bestandsschutz für Anlagen für die Einbringung von Lagerstättenwasser ist zwischen zwei Sachverhalten zu unterscheiden: Die Einbringung in den oberflächennahen Kalkarenit gilt künftig nicht mehr als Stand der Technik und ist damit spätestens nach folgender Übergangsfrist verboten: Bereits genehmigte Versenkbohrungen sind fünf Jahre nach Inkrafttreten der Verordnung außer Betrieb zu nehmen, wenn der Betreiber einen grundsätzlich genehmigungsfähigen Antrag für ein neues Entsorgungskonzept vorlegt.

Macht er dies nicht, endet die Übergangsfrist nach drei Jahren. Alle anderen bestehenden Anlagen zur Lagerstättenwasser-Ablagerung benötigen keine wasserrechtliche Genehmigung, wenn ein bestandskräftig zugelassener Betriebsplan vorliegt. Spätestens zwei Jahre nach Inkrafttreten des Fracking-Gesetzes sind die neuen regelmäßigen Überwachungspflichten für möglicherweise betroffene Gewässer sind die neuen Anforderungen in den Hauptbetriebsplänen aufzunehmen.

Flowback zurückfließende Frack-Flüssigkeiten darf nicht unter der Erde verpresst werden. Warum ist konventionelle Erdgasförderung überhaupt notwendig?

Auch wenn die Energiewende schnell vorangeht, wird Erdgas noch eine Weile als Ausgleichsenergie gebraucht werden. Die Erdgasförderung leistet einen nennenswerten Anteil an der Versorgungssicherheit. Die heimische Förderung Was ist unkonventionelles Fracking? konventionellem Fracking, an die wir in Zukunft deutlich strengere Auflagen stellen werden, ist sicherlich sinnvoller, als der Erdgasimport aus Ländern, wo die Umweltstandards bei der Förderung deutlich geringer sind.

Weshalb sollen Erprobungsmaßnahmen für unkonventionelles Fracking Was ist unkonventionelles Fracking? sein? Unkonventionelles Fracking zur Förderung von Schiefer- und Kohleflözgas zu wirtschaftlichen Zwecken ist derzeit nicht verantwortbar. Ob Fracking eine Option in einiger Zeit sein kann, muss auch an Hand von wissenschaftlich begleiteten Probebohrungen sorgfältig und transparent geprüft werden.

Dazu werden gesetzlich maximal vier wissenschaftliche Erprobungsbohrungen möglich sein und auch nur dann, wenn die jeweilige Regierung des Bundeslandes zustimmt. Die Auflagen für die Erprobungsbohrungen entsprechen den neuen schärferen Regeln für das konventionelle Fracking. Eine Expertenkommission begleitet die Probebohrungen wissenschaftlich und berichtet dem Bundestag darüber.

Doch selbst, wenn in Deutschland das unkonventionelle Fracking nicht zur Anwendung kommt, können die Erfahrung, die bei Probebohrungen gewonnen werden, der technologischen Weiterentwicklung dienen. Dieses Know-How kann anderen Staaten helfen. Der Bundestag kann auf Grundlage des Standes von Wissenschaft und Technik nach den Probebohrungen im Jahr 2021 entscheiden, ob unkonventionelles Fracking weiterhin verboten bleiben soll oder nicht.

Wenn der Bundestag keine neue Entscheidung fällt, dann bleibt das Verbot bestehen.

Was ist unkonventionelles Fracking?

Die Expertenkommission wird von der Bundesregierung eingesetzt. Wahlperiode Arbeitsgruppen:Themen: .

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